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Unterschiede Praktikumszeugnis und Praktikumsbescheinigung

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten, mit denen dokumentiert werden kann, dass eine Person ein Praktikum abgeleistet hat. Die einfache Variante ist hierbei die Praktikumsbescheinigung. Sie fällt oft sehr knapp aus und hält fast ausschließlich fest, dass die betreffende Person in einem bestimmten Zeitraum bei dem jeweiligen Unternehmen ein Praktikum abgeleistet hat. Das Praktikumszeugnis hingegen bietet dem Leser sehr viel mehr Informationen: Aufgeführt wird hier neben den grundsätzlichen Informationen auch, welche Tätigkeiten der Praktikant erledigt hat und wie die Ausführung dieser Tätigkeiten von den Verantwortlichen bewertet worden ist. In dieser Hinsicht ähnelt es einem qualifizierten Arbeitszeugnis.




Praktikumbescheinigungen sind vor allem dann üblich, wenn es sich um ein Schülerpraktikum handelt. Als Studierender sollte man jedoch eher auf ein Praktikumszeugnis setzen: Aus einem solchen geht – wie gesagt – viel besser hervor, welche Aufgaben man in seinem Praktikum übernommen hat und wie die eigene Leistung von den Verantwortlichen eingeschätzt wurde. Fällt das Zeugnis gut oder gar sehr gut aus, ist es selbstverständlich eine gute Referenz, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Sollte die Studienordnung dennoch nur eine Praktikumsbescheinigung verlangen, könnte man in Erwägung ziehen, sich zusätzlich ein Zeugnis ausstellen zu lassen, das dann bei späteren Bewerbungen benutzt werden kann, um dem Leser einen Eindruck von den Praktikumstätigkeiten zu vermitteln.

Das Arbeitszeugnis beim Praktikum

Das Arbeitszeugnis beim Praktikum ©iStockphoto/RealDealPhoto

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