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Reflektierender Teil beim Praktikum

Auf die Darstellung der eigenen Tätigkeiten im Praktikum folgt in einem Praktikumsbericht in aller Regel eine Auswertung des Praktikums. Dies ist der Teil des Berichts, in dem es nicht mehr ausschließlich objektiv zugehen muss. Vielmehr ist es hier ausdrücklich erwünscht, dass der Praktikant Stellung bezieht.




Hier bietet sich die Gelegenheit, die erworbenen Praktikumserfahrungen zur eigenen Ausbildung, zu den eigenen Fähigkeiten und zum eigenen Berufswunsch in Relation zu setzen. Der reflektierende Teil liefert somit eine Reihe von Erkenntnissen. Aus diesem Grund ist er für den Praktikanten selbst auch mit der wichtigste Teil des Praktikumsberichts und sollte mit viel Bedacht erstellt werden.

Verfasser eines Praktikumsberichts sollten nicht dem Trugschluss aufsitzen, dass der gesamte Praktikumsbericht nur so von positiven Erfahrungen und Erfolgen wimmeln muss. Im reflektierenden Teil ist durchaus auch Platz, um Kritik zu üben oder Fragen zu formulieren, die durch das Praktikum nicht beantwortet werden konnten. Dies ist dem Praktikanten nicht als Schwäche auszulegen, sondern vielmehr ein Indiz dafür, dass er sich viele Gedanken um die erworbenen Erfahrungen gemacht hat und sich traut weiterzudenken. Auch ist es sinnvoll im reflektierenden Teil festzuhalten, welche Schlüsse man aus den Erfahrungen für sein weiteres Berufsleben zieht: Möchte man etwa durch bestimmte Weiterbildungen seine Berufschancen verbessern? Wurde man in seinen Erwartungen bestätigt/enttäuscht? Ändert man durch seine Erfahrungen den eingeschlagenen Ausbildungsweg ab?

Praktikum

Praktikum ©iStockphoto/Goodluz

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